Ups – schon wieder kurz vor Abgabe

Und ein Bild, dass überhaupt nichts mit dem Studium zu tun hat, aber klar macht, dass ich auf einer schönen Reise war und nun ordentlich im Stress bin. Hilfe!! Moodle? Virtuelle Kommunikation? Lernen? Mit allem hab ich mich natürlich schon beschäftigt, aber daraus 20 strukturierte, abgabereife Seiten zu verfassen scheint gerade schrecklich unerreichbar. Aber ich versuch mich durchzubeißen und schreib was schönes zu cvK (computervermittelte Kommunikation) und nehme das eingereichte Lernszenario: „Wie gestalte ich einen Moodlekurs für mein Unterrichtsfach?“ auseinander. So sehr ich mich auch darum bemühe alles irgendwo festzuhalten, ist doch auch immer wieder Suchen angesagt: wo habe ich aufgeschrieben, wie das Finisch von Overleaf, Mendeley und Bibtex zu machen ist? Evernote, Bear, Blog alles Fehlanzeige – da ist schnell mal ein Stunde rum und noch kein Satz geschrieben… Da wir schon beim Prokastinieren sind schnell noch ein Exkurs: Wie man auf dem Bild deutlich erkennt, war ich in der ganz und gar großartigen Stadt London. Es war meine erste Reise mit inbegriffenem Datenvolumen und das macht alles so schön einfach: App öffnen gewünschtes Ziel eingeben und los gehts: Ob zu Fuß, mit der Tube, mit dem Bus – man ist immer supergut orientiert und findet wirklich alles. Dazwischen noch ein paar Nachrichten und Mails, hier und da mal ein Foto verschicken und alles ohne an das teure Datenroaming denken zu müssen! Man hätte sich sogar in Overleaf einloggen und an der Hausarbeit schreiben können 😉

Offizielle Zeit zum Durchatmen

Nun also mittendrin in M4. Es ist ein spannendes Modul und ich habe wieder ganz schön was dazu gelernt. Den Anfang machte eine Gruppenarbeit zum Thema Medienkompetenz für Erzieher*innen. Die Gruppe war so richtig toll, es hat Spaß gemacht und alle waren so voll dabei. Unsere Kanäle waren das Moodleforum, Skype, Googledoc, Overleaf und Mendeley. Wie man mit Menschen, die man noch nie „echt“ gesehen hat (ausser Thomas 😉 so gut virtuell zusammenarbeiten kann ist immer noch verblüffend. Eine weitere Aufgabe in M4 war die Auseinandersetzung mit dem Thema Medien und Wirklichkeitskonstruktion. Als konkretes Beispiel habe ich Medien und Islambild gewählt, da musste ich jetzt erst einige Texte lesen um mir darüber klar zu werden wie sehr wir z.B. beim Nachrichtengucken gelenkt werden…Alles pünktilch eingereicht und nun heißt es warten auf den 5.1. da gibt es dann die Themen für die Hausarbeit. Mein wichtigster Vorsatz für das neue Jahr: Nicht mehr mit wehenden Fahnen zur Post rennen, um in gerade noch letzter Minute abzugeben. Das muss besser werden, das strapaziert meine Nerven einfach zu sehr. Mein ganzer workflow ist nun wieder etwas weniger Techniklastig, schreibe nun alles direkt in Overleaf, ohne Pandoc, makefile usw. Das hat sich bislang sehr bewährt, alles stressfrei und immer schön gesichert. Markdown, Pandoc, git und die ganzen schönen Sachen werde ich trotzdem im Auge behalten, aber nicht gerade um Hausarbeiten zu schreiben 😉 Ansonsten bin ich inzwischen bezahlte Moodleseiten-Erstellerin, was sicherlich eins meiner Jahreshighlights und dem Studium zu verdanken ist. Jetzt geh ich aber feiern, denn schließlich ist heute Silvester und da sollte man sich tapfer an diesen Tweet halten, der heute natürlich genauso wertvoll wie an Heiligabend. Viel Spaß euch allen und natürlich: happy new year!

Aufgaben wohin ich schaue

So nun wird es aber allerhöchste Zeit für den Start ins Semester. Obwohl ich mich über das Ergebnis von Modul 3 wie Bolle gefreut habe, war ich nicht wirklich motiviert wieder loszulegen. (Semesterferien sind halt was schönes…) Besonders abgelenkt war ich von meinem neuen dasein als Serveradmine, viele Stunden meiner eh schon knappen Zeit habe ich damit verbracht einen Rootserver einzurichten und abzusichern. Natürlich habe ich dabei viel gelernt und es hat vor allem großen Spaß gemacht, aber wenn ich an die Kosten der verpassten Gelegenheiten denke, wird mir ganz schlecht 🙁 Egal: jetzt bin ich wieder da, misch mich ein, füttere meine Webseiten und natürlich Mahara! Das sieht jetzt meiner Meinung nach übrigens richtig gut aus. Habe auch gleich wieder einen Plan für mein Dashboard erstellt und die erste Aufgabe lautet natürlich: Lesen, Lesen, Lesen. Material ist ja wirklich genügend da… Es geht im nun schon 4. Modul um Digitalisierung und Wissenskonstruktion, ein sehr spannendes Thema. Der gleichnamige Studienbrief von Kersten Reich ist nicht ohne – da liest man nicht so eben mal drüber: Gibt es eine Wirklichkeit oder ist nicht alles Konstruktion? Im Kern geht es um den interaktionistischen Konstruktivismus nach Reich, es gibt dazu eine tolle Seite mit sehr viel Material. Sogar die Werke „Die Ordnung der Blicke“ Band I und II sind dort zum freien Download als PDF hinterlegt. Bis ich da durch bin und so einigermaßen verstanden habe, um was es geht, wird es noch etwas dauern. Eigentlich wollte ich nebenher noch ein bisschen Informatik machen, aber ich stelle wieder mal fest, dass ich mit einem Modul voll und ganz ausgelastet bin. Informatik dann im Sommersemester 2017. Nun ist also erst mal Schluss mit der Statistik, davon hatte ich jetzt ja auch reichlich. Aufgabe 1 ist bis Ende Dezember abzugeben (könnte das ein Druckfehler sein?) ab 10. November gilt es eine Gruppenarbeit zu bewältigen. Bin wie jedes Semester voller Vorfreude und gespannt auf das viele neue Wissen!