Sommersemester drei

und mittendrin in Modul5: Wissensmanagement und berufliches Lernen, das gefällt mir wieder richtig gut (die virtuelle Kommunikation usw. war irgendwie zäh). Los gehts mit einer Gruppenarbeit, in der eine Präsentation und ein Podcast erstellt werden sollen. Wir haben uns für berufliches Lernen und Wiki entschieden – ganz mein Ding. Ist ja auch eine Sache die ich gerne umsetzen würde, aber sowohl Technik als auch dafür zu motivieren ist nicht so leicht. Und welches wäre das Richtige? Doku? Media? TikiWiki? Ich hoffe ich werde im Laufe des Semesters schlauer und kann mich vielleicht in der Hausarbeit ausführlich damit befassen. Habe wieder versucht nebenher noch das Informatikmodul zu machen, aber zwei sind einfach nicht machbar. Auch diesmal ist Skype wieder das Mittel der Wahl, für Gruppenarbeit und wenn es schnell gehen muss (immer!) einfach unschlagbar. Für die gemeinsame Gestaltung der Präsentation wär ich für Zoho oder noch viel besser GitPitch (ob das in der Gruppe gut ankommt??). Mal sehn…

Und der Podcast? Bisher noch keine Ahnung, wie das technisch und dann noch gemeinsam umzusetzen ist, aber wir haben ja auch noch ganze 15 Tage bis zur Abgabe 😀

Ups – schon wieder kurz vor Abgabe

Und ein Bild, dass überhaupt nichts mit dem Studium zu tun hat, aber klar macht, dass ich auf einer schönen Reise war und nun ordentlich im Stress bin. Hilfe!! Moodle? Virtuelle Kommunikation? Lernen? Mit allem hab ich mich natürlich schon beschäftigt, aber daraus 20 strukturierte, abgabereife Seiten zu verfassen scheint gerade schrecklich unerreichbar. Aber ich versuch mich durchzubeißen und schreib was schönes zu cvK (computervermittelte Kommunikation) und nehme das eingereichte Lernszenario: „Wie gestalte ich einen Moodlekurs für mein Unterrichtsfach?“ auseinander. So sehr ich mich auch darum bemühe alles irgendwo festzuhalten, ist doch auch immer wieder Suchen angesagt: wo habe ich aufgeschrieben, wie das Finisch von Overleaf, Mendeley und Bibtex zu machen ist? Evernote, Bear, Blog alles Fehlanzeige – da ist schnell mal ein Stunde rum und noch kein Satz geschrieben… Da wir schon beim Prokastinieren sind schnell noch ein Exkurs: Wie man auf dem Bild deutlich erkennt, war ich in der ganz und gar großartigen Stadt London. Es war meine erste Reise mit inbegriffenem Datenvolumen und das macht alles so schön einfach: App öffnen gewünschtes Ziel eingeben und los gehts: Ob zu Fuß, mit der Tube, mit dem Bus – man ist immer supergut orientiert und findet wirklich alles. Dazwischen noch ein paar Nachrichten und Mails, hier und da mal ein Foto verschicken und alles ohne an das teure Datenroaming denken zu müssen! Man hätte sich sogar in Overleaf einloggen und an der Hausarbeit schreiben können 😉

Offizielle Zeit zum Durchatmen

Nun also mittendrin in M4. Es ist ein spannendes Modul und ich habe wieder ganz schön was dazu gelernt. Den Anfang machte eine Gruppenarbeit zum Thema Medienkompetenz für Erzieher*innen. Die Gruppe war so richtig toll, es hat Spaß gemacht und alle waren so voll dabei. Unsere Kanäle waren das Moodleforum, Skype, Googledoc, Overleaf und Mendeley. Wie man mit Menschen, die man noch nie „echt“ gesehen hat (ausser Thomas 😉 so gut virtuell zusammenarbeiten kann ist immer noch verblüffend. Eine weitere Aufgabe in M4 war die Auseinandersetzung mit dem Thema Medien und Wirklichkeitskonstruktion. Als konkretes Beispiel habe ich Medien und Islambild gewählt, da musste ich jetzt erst einige Texte lesen um mir darüber klar zu werden wie sehr wir z.B. beim Nachrichtengucken gelenkt werden…Alles pünktilch eingereicht und nun heißt es warten auf den 5.1. da gibt es dann die Themen für die Hausarbeit. Mein wichtigster Vorsatz für das neue Jahr: Nicht mehr mit wehenden Fahnen zur Post rennen, um in gerade noch letzter Minute abzugeben. Das muss besser werden, das strapaziert meine Nerven einfach zu sehr. Mein ganzer workflow ist nun wieder etwas weniger Techniklastig, schreibe nun alles direkt in Overleaf, ohne Pandoc, makefile usw. Das hat sich bislang sehr bewährt, alles stressfrei und immer schön gesichert. Markdown, Pandoc, git und die ganzen schönen Sachen werde ich trotzdem im Auge behalten, aber nicht gerade um Hausarbeiten zu schreiben 😉 Ansonsten bin ich inzwischen bezahlte Moodleseiten-Erstellerin, was sicherlich eins meiner Jahreshighlights und dem Studium zu verdanken ist. Jetzt geh ich aber feiern, denn schließlich ist heute Silvester und da sollte man sich tapfer an diesen Tweet halten, der heute natürlich genauso wertvoll wie an Heiligabend. Viel Spaß euch allen und natürlich: happy new year!

Aufgaben wohin ich schaue

So nun wird es aber allerhöchste Zeit für den Start ins Semester. Obwohl ich mich über das Ergebnis von Modul 3 wie Bolle gefreut habe, war ich nicht wirklich motiviert wieder loszulegen. (Semesterferien sind halt was schönes…) Besonders abgelenkt war ich von meinem neuen dasein als Serveradmine, viele Stunden meiner eh schon knappen Zeit habe ich damit verbracht einen Rootserver einzurichten und abzusichern. Natürlich habe ich dabei viel gelernt und es hat vor allem großen Spaß gemacht, aber wenn ich an die Kosten der verpassten Gelegenheiten denke, wird mir ganz schlecht 🙁 Egal: jetzt bin ich wieder da, misch mich ein, füttere meine Webseiten und natürlich Mahara! Das sieht jetzt meiner Meinung nach übrigens richtig gut aus. Habe auch gleich wieder einen Plan für mein Dashboard erstellt und die erste Aufgabe lautet natürlich: Lesen, Lesen, Lesen. Material ist ja wirklich genügend da… Es geht im nun schon 4. Modul um Digitalisierung und Wissenskonstruktion, ein sehr spannendes Thema. Der gleichnamige Studienbrief von Kersten Reich ist nicht ohne – da liest man nicht so eben mal drüber: Gibt es eine Wirklichkeit oder ist nicht alles Konstruktion? Im Kern geht es um den interaktionistischen Konstruktivismus nach Reich, es gibt dazu eine tolle Seite mit sehr viel Material. Sogar die Werke „Die Ordnung der Blicke“ Band I und II sind dort zum freien Download als PDF hinterlegt. Bis ich da durch bin und so einigermaßen verstanden habe, um was es geht, wird es noch etwas dauern. Eigentlich wollte ich nebenher noch ein bisschen Informatik machen, aber ich stelle wieder mal fest, dass ich mit einem Modul voll und ganz ausgelastet bin. Informatik dann im Sommersemester 2017. Nun ist also erst mal Schluss mit der Statistik, davon hatte ich jetzt ja auch reichlich. Aufgabe 1 ist bis Ende Dezember abzugeben (könnte das ein Druckfehler sein?) ab 10. November gilt es eine Gruppenarbeit zu bewältigen. Bin wie jedes Semester voller Vorfreude und gespannt auf das viele neue Wissen!

12 Stunden für 6 Minuten = Mein erster Screencast

Puh, das war mühsam. Endlich ist mein Lernvideo für Modul3 fertig. Es hat unendlich viel Zeit gekostet, denn ich wusste weder technisch noch inhaltlich wo anfangen. Dazu noch Extremstress im Job – ein Grund mehr mal wieder alles auf die lange Bank zu schieben. Wie aufmerksame Leser meines Blogs ja inzwischen wissen, neige ich dazu mich in Technikdingen zu verlieren und so war es natürlich auch in Sachen Viedeoproduktion. Versuche mit Camtasia und Screenflow führten nur dazu, dass meine Verzweiflung und Ratlosigkeit immer größer wurden. (Was sicher mehr an mir, als an der Software lag). Durch Zufall bin ich dann über dieses Video gestolpert und fand die Idee des Scripted Recording einfach genial. Mit dieser Methode wird zunächst der Text Abschnittsweise aufgenommen und im zweiten Schritt die entsprechenden Bilder dazu. Ich kann das für alle Formen von Erklärvideos nur empfehlen, es klappt super. Möglich macht es screencast-o-matic für 15€/Jahr. Schliesslich und endlich habe ich es also geschafft und bin mit dem Werk ganz zufrieden.

Zwischen Heute und dem Abgabetermin für die Hausarbeit liegen unter anderem 2 Wochen Urlaub in der Toskana, die man doch prima nutzen kann, um Fragebögen auszuwerten und was Schlaues zu Papier zu bringen. Zuversicht und Motivation sind jedenfalls wieder vorhanden und ich denke viel darüber nach, was man noch so alles aufnehmen könnte …

Happy mit Mahara :)

Nach langem hin und her habe ich es nun also doch noch geschafft: endlich weiß ich, wie Mahara funktioniert und habe mich dort nun häuslich eingerichtet. Es macht Spaß und sieht richtig gut aus 🙂 Ich habe einen Arbeitsplan erstellt (der leider schon rote Ausrufezeichen zeigt), den Blog aufgeräumt und eine flotte Profilansicht eingerichtet. Das hat mich jetzt lange genervt, dass ich es einfach nicht hinbekomme, aber nun seh ich ganz klar und werde Mahara so regelmäßig wie es nur geht nutzen. Warum haben nur unsere Schüler nicht so was tolles? Es ist leider dort wie hier sehr wenig los, das ist schade, aber ich schreibe einfach ganz emsig weiter. Für die Aufgabe in Modul 3 habe ich ein sehr hübsches wiki für unsere Azubis eingerichtet nun fehlt „nur“ doch der Screencast dazu. Das scheint mir nicht ohne, bevor ich mich aber so richtig da reinschaffe, muss ich mich zwischen Camtasia oder Screenflow entscheiden. Dann ein Storyboard erstellen, alle wichtige didaktischen Prinzipien beachten und los gehts mit der Aufnahme. Wenns gut wird mach ich noch ein paar, zu erklären gibts ja immer viel…Also alles wie immer: es ist richtig viel los, oft weiß ich nicht wo ich anfangen soll, aber meine Begeisterung fürs Studium ist ungebrochen und die Studienbriefe fürs nächste Semester liegen auch schon bereit!

Screencast, wiki, Fragebogen und viel zu wenig Zeit

Das Buch der Bücher in M3
Das Buch der Bücher in M3
Nun mit ganzer neuer Technik 🙂 alles weitere nun auf einem schicken, leichten und sehr flotten (i7 und 8GB Arbeitsspeicher) MacbookAir. Da kommt Freude auf, leider kann ich nicht so schnell denken, wie das Teil arbeitet und somit schreiben sich also die Texte auch nicht schneller… In Modul 3 beschäftige ich mich mit wikis und da insbesondere mit deren Einsatz in Organisationen. Ein weites Feld, schon allein die vielen verschiedenen Arten von wikis: mediawiki, dokuwiki, tikiwiki, twiki, bluespice und was nicht alles. Hängen geblieben bin ich bei Drupal, obwohl man dazu fast nicht mehr wiki sagen kann. Es ist viel mehr ein CMS und bietet tolle Möglichkeiten gemeinsam und ohne eine kryptische Sprache zu lernen Inhalte zu erstellen und vieles mehr. Habe natürlich gleich angefangen damit eine Seite zu basteln, was sehr viel Zeit kostet und mich von der 2. Pflichtaufgabe in Modul3 doch sehr weit wegbringt 🙁 Bis zum 6.6. ist das Konzept für einen Fragebogen zu erstellen, zum Glück hab ich das schonmal gemacht (siehe Modul2) . In einem Screencast möchte ich die Funktionsweise eines wikis erklären und danach die entsprechende Zielgruppe befragen, ob sie nun mehr wissen 🙂 Das Modul, ist super aufgebaut und betreut, alles was zu tun ist ist sehr gut erklärt. Mit dem Lesen bin ich etwas hintendran, werde aber nach der Abgabe von Aufgabe 2 einfach wieder zurückspringen und die angegebenen Texte lesen. Dann habe ich als Teilzeitstudentin nämlich wieder ein bisschen Luft, Abgabe der Hausarbeit ist im September. Link zum wiki und zum Screencast stell ich natürlich ein. Dauert aber wohl noch was ….

In letzter Sekunde

Das war knapp. Gerade noch kurz vor Schluss die Hausarbeit zur Post gebracht. Es gab zum Schluss noch erhebliche technische Probleme: das Dokument lies sich einfach nicht mehr setzen. Dank Github konnte ich eine frühere Version reaktivieren und es dann noch so einigermaßen hinbekommen. Nun habe ich auch mal wieder die Zeit gefunden mein wiki ein bisschen zu bearbeiten und ein paar Sachen festzuhalten. Und natürlich gibt es am Ende des Semesters auch gleich ein paar gute Vorsätze fürs Neue:

  • Wiki regelmäßig füllen
  • noch mehr lesen
  • Layout der Hausarbeit überabeiten
  • knitr lernen

Viel Zeit zum Durchschnaufen bleibt nicht, denn das Semester hat schon wieder begonnen und ich bin umzingelt von 500 Seiten Lesestoff und einer Menge Aufgaben

Fortschrittsbalken

Seit dem letzten Beitrag ist viel Zeit vergangen und Verzweiflung war in den letzten Wochen mein ständiger Begleiter. Die Hausarbeit hat es in sich, weil so vieles gleichzeitig zu lernen ist: Umgang mit einem Online-Fragebogentool, Theorie zur Evaluation und nicht zu vergessen die ganze Statistik, denn schließlich sollen die ausgefüllten Bögen ja auch ausgewertet werden. Nun aber mal das Positive in Stichworten:

  • Ich weiß was Cronbachs alpha ist
  • Ich kann mit den Begriffen Güte, Skalenniveau, univariat, bivariat, Korrelation, Likert u.ä.m. umgehen
  • Ich weiß wie Häufigkeitstabellen gehen und was sie uns sagen
  • Ich habe ich mich von IBMs SPSS losgesagt und in der wenigen Zeit viel R gelernt
  • Fragebogen ist im Umlauf
  • Auch im Fernstudium ist man nie alleine: was wär ich ohne die lieben Skype-Freunde
  • Eine Präsenzveranstaltung bei Herrn Hohlfeld ist so unglaublich hilfreich. Hier könnt ihr ihn bewundern

Insel der Forschung

Ich musste mich sehr durchbeißen und bin noch längst nicht auf sicherem Boden, aber es lichtet sich. Abgabe ist es am 01.04. dazwischen liegen noch 2 Austauschschülerinnen, Klausurtage, Amsterdam…Ihr hört von mir 🙂