Workflow 2.Pflichtaufgabe

Hier verlinke ich bisher immer zu meinem Blog master2go.de , aber es ist. so still dort, dass ich es jetzt mal so versuche:
Für die 2. Pflichtaufgabe soll ein Forschungsplan erstellt werden, der sich mit Untersuchungen zu digitalem Lernen im weitesten Sinn befasst. Es sollen am Ende des Semesters Ergebnisse zu speziellen Fragen in einer Metaanalyse zusammengefasst werden.
Wie geh ich es an? Die Zeit wie immer viel zu knapp, zumal man sich auch spätestens jetzt Gedanken machen muss über die Literatursuch – und Schreiborganisation.
Mittels des VPN-Client des Fernuni kann man prima in Datenbanken recherchieren und auf die gefundenen Literaurstellen im Volltext zugreifen. Das ist eine großartige Sache, vermutlich finde ich es deshalb so besonders, weil ich vor 25 Jahren schon einmal studiert habe und man damals noch wegen jedem Artikel in die Bücherei rennen musste…Für die gestellte Aufgabe beschränke ich mich zunächst auf die Literaturdatenbank EDITLIB http://www.editlib.org/ Da steht ne Menge drin:
Scope & Contents
Covering the Education & IT Community
30+ years of content.
107,931 papers by 211,359 authors. (As of May 13, 2015)
58,236 journal articles
36,058 conference papers
8,158 dissertations
973 presentations
87 Invited talks
20 eBooks
Das sollte erst mal reichen und prompt verzettle ich mich darin: wieviel spannende Artikel es gibt zu eEducation, elearning, special needs, mlearning, early childhood, motivation, iPad, mobile Phone und und und – ich bin baff erstaunt.
Die für mich passenden Treffer lade ich auf meinen Rechner und pflege sie in mein Literaturprogramm BibDesk ( http://bibdesk.sourceforge.net/ ) ein. An jede Literaturstelle, die dort landet hefte ich auch gleich den Volltext, so habe ich alles schön beieinander und kann mich ohne lang rumzusuchen aufs Lesen konzentrieren. Das geniale an der Sache ist nun, dass ich meine so erstellte Datenbank mit meinem iPad synchronisieren kann und zwar mit dem Programm PocketBiB ( http://www.grahamdennis.me/pocketbib/ ) So hab ich meine Texte immer dabei (ohne iPad verlass ich nicht das Haus) und kann lesen, markieren, reinkritzeln, suchen usw. ohne Zettelwirtschaft und Tonnen von Papier mitzuschleppen. Wenn ich schon einen Master in eEducation mache, will ich es auch sein 🙂
Wie seht ihr das? Wie sieht euer Workflow aus? Welches Literaturprogramm benutzt ihr?

Das fängt ja gut an…

Wahnsinn – 1. Studienbrief durchgearbeitet und der war richtig gut: „Lehren und Lernen in der Wissensgesellschaft“ Da ich nicht mehr die Jüngste bin, gefällt mir vor allem der Hinweis, dass Lernen zunehmend als lebenslanger Prozess angesehen werden soll; warum also nicht mit fast 50 noch studieren. Es wird viel über Weblogs als Lernmedium geschrieben, v.a. die Bedeutung des Führens von Lernjournalen. Hier wird auch über die Besonderheit der umgekehrt chronologischen Reihenfolge hingedeutet – das hab ich bisher noch nie bewusst wahr genommen (ja ja, lacht nur ihr Meisterblogger). Das Skript ist gut geschrieben, sehr übersichtlich, gespickt mit vielen Literaturangaben und tollen Links, z.B.:

http://laracoll.blogspot.de/ Beispielblog für ein Lerntagebuch oder

http://gabi-reinmann.de/ über digitales Lernen und Lehren

Von der Qualität können sich manche Livevorlesungen echt eine Scheibe abschneiden. Vor allem auch die Unabhängigkeit ist unschlagbar: während meine Töchter Topmodels schauen :(( sitze ich gemütlich dabei und studiere ein bisschen.

Das iPad ist bei allem mein treuer Begleitung und vereinfacht mir das Studium ungemein:

  • Die Studienbriefe lese ich mit PDF-Expert, reinschreiben, markieren, Seiten einfügen usw. alles ist möglich
  • Die links aus den Studienbriefen sammle ich in einem Lesezeichenordner, so habe ich die Links immer parat
  • Mind. einmal am Tag tummle ich mich auf Moodle lese die Diskussionen , mische mich ein (noch sehr verhalten)
  • In mein Mahara ePortfolio gebe ich den Permalink zum Blogpost ein

Bis jetzt lieg ich gut im Zeitplan und es macht echt Freude :))