wissenschaftlich relevant, logisch gegliedert, konstruktiv kritisiert

Da hab ich jetzt mal aus der Bewertung zu meiner kommentierten Bibliographie ein paar Worte rausgepickt: sehr große Freude 🙂 (Was sonst noch in der Bewertung stand lass ich besser mal weg) Heißt für mich, ich darf auch dieses Semester wieder eine Hausarbeit schreiben, bis ich damit anfange hab ich aber noch viele schöne andere Sachen zu tun: Inzwischen sind zu dem Blog noch zwei weitere Seiten hinzugekommen: Ein Moodle-Kurs (stolz wie Bolle) und ein MediaWiki (steht noch nicht viel drin). Da hab ich ganz schön was zu tun, aber es dient ja alles auch dem Lernfortschritt… Natürlich arbeite ich auch noch fleißig an der Pandoc-LateX-Make-Git Sache (wie hier schon angekündigt) und setzte mir bis zum 4. Januar folgende Ziele:

  1. mit dem schreib-workflow endgültig fertig zu sein
  2. den Hauch einer Idee für die Hausarbeit zu haben.

Nun aber zurück zu Weihnachten: Familientreffen mit Wanderung und lecker essen im Türmle. Schön.

Clark- Kozma Debatte

In den letzten 10 Tagen hatten wir die Aufgabe, über die kontroversen Meinungen von Clark und Kozma zum Thema: „Einfluss von Medien auf den Lernerfolg“ zu diskutieren. Clark meint die Methode hat keinen Einfluss, entscheidend für den Lernerfolg ist nicht die Methode, sondern die Instruktion. Die Medien seien lediglich ein Transportmittel (Clark 1994) . Kozma dagegen bescheinigt den Medien sehr wohl einen Einfluss, denn er geht von einer konstruktivistischen Lerntheorie aus, in der Methode, Instruktion, soziales Umfeld usw. untrennbar verbunden sind und sich bedingen (Kozma 1994). Die Debatte ist schon viele Jahre alt, wird aber immer noch rauf und runter diskutiert. Wir haben uns in einem Vorbereitungsforum ausgetauscht und dann Argumente in die Debatte eingebracht. Es war eine spannende, anspruchsvolle Aufgabe und wir Kozmas waren natürlich die Besten :)) Und schon gehts weiter mit Aufgabe 3, die (noch) wie ein Buch mit 7 Siegeln vor mir liegt: Zeigen Sie auf, wie Lernerfolg und Qualität von Online-Lernen gemessen werden können. Sie entwickeln im Rahmen der Hausarbeit ein Evaluationskonzept für ein konkretes Beispiel, etwa einen Kurs oder eine Bildungsmaßnahme aus ihrem beruflichen Kontext… Dies schließt den Test des zu entwickelnden Evaluationsinstrumente mit ein. Hä?

CLARK, R. 1994. Media will never influence learning, Educational Technology Research and Development, 42 (2), pp.21-29.
KOZMA, R. 1994. Will media influence learning? pedagogy of possibility, New York: Bergin & Garvey. Reframing the debate, Educational Technology SIMPSON, M. 1994. Neurophysiological considera- Research and Development, 42 (2), pp.7-1

Es gibt sie wirklich…

Nun habe ich es also tatsächlich geschafft, einmal an der Ort zu reisen, wo die vielen Studienbriefe herkommen. Bin für die unten schon beschriebene Präsenzveranstaltung nach Hagen gereist (dauert nur schlappe 4 Stunden) und habe mich wie eine echte Studentin gefühlt 🙂

  

Erst mal in die Mensa hab ich mir gedacht und dort auch gleich die 2 Seminarleiterinnen getroffen ( wir haben uns am Padlet Bild erkannt) Jetzt sitze ich in der Unibibliothek auf einem gemütlichen Sessel, habe  schnelles Netz und Strom: mir könnte es nicht besser gehen. Heute bin ich ja auch in der Tagesgruppe für Aufgabe 2 , wir haben uns in einer Skype-Gruppe zusammengeschlossen und einen spannenden Austausch. Auf der Fahrt habe ich mich gründlich mit Kozma befasst und kann mich für die Debatte richtig begeistern…

Habe am ersten Tag der Präsenveranstaltung schon tolle neue Sachen kennengelernt: z.B.:  storify und Virtual Reality . Bin schwer beeindruckt und hab jetzt für einige Menschen schon ein Weihnachtsgeschenk…

Schon wieder Dezember …

…zeit für einen neuen Eintrag würde ich da mal sagen 😉 Es ist jetzt richtig viel los, die Debatte Kozma / Clark läuft seit heute, ich hoffe es geht alles glatt. Also ehrlich gesagt lese ich viel zu langsam und blicke auch nicht wirklich durch wie die Aufgabe funktioniert. Mit Hilfe von meiner neuen Facebookgruppe wird es schon zu meistern sein. Und nun das Beste: Am Freitag geht es nach Hagen, zur Präsenzveranstaltung: „Lehren und Lernen mit neuen Medien“. Es ist jetzt schon ganz toll, wir haben ein Vorstellungsbord auf Padlet und das ganze wird auf twitter unter #digilearnFU15 dokumentiert. Super, kann ich da nur sagen, so stellt man sich einen eEducation Masterstudiengang vor. Daneben erstelle ich gerade eine Moodle Seite für eine Fortbildung und bin begeistert von den Möglichkeiten, macht viel Spaß und kostet viele Stunden… Meine liebstes Buch dafür ist dieses:
8321_Moodle 2 for teaching 7-14 year olds_cov.jpg
absolut empfehlenswert! Nun gehts ins Schwimmbad – Tochter schwimmt und ich lese derweil ein bisschen vom guten Kozma

Kommentierte Bibliographie

So. Aufgabe 1 von Modul 2 fünf Stunden vor Zielschluss abgegeben. Wieder mal viel zu spät angefangen, alles sehr hektisch 🙁 Letztlich hat es doch wieder Spaß gemacht, es ging um 5 Artikel zum online- Lernen. Jedes Versuchsdesign ist anders, jeder findet was anderes heraus: mal ist online-lernen im Vergleich zum Face-to-face lernen besser – mal (aber selten) schlechter, bezogen auf Klausurergebnisse. Es gibt so tolle Möglichkeiten und wir nutzen sie nicht, das ist jammerschade, denn auch Schüler könnten sehr davon profitieren (z.B.: Comparison of Face-to-Face and Online Mathematics Learning of Sixth Graders, http://eric.ed.gov/?id=EJ1006169

Bis ich aber endlich angefangen habe – welch ein Kampf. Eine Studienkollegin hat einen tollen Link zum Thema Procastination eingestellt: waitbutwhy Super Artikel, mit dem man viel Zeit totschlagen kann 🙂

Natürlich hat auch die Technik wieder eine große Rolle gespielt: weder Papier noch Stift waren im Einsatz, dafür Atom, Marked2, texlive, Overleaf, Github…Mehr darüber in Kürze 😉

  

Dagegen sieht der Arbeitsplatz meiner Tochter (immer noch) so aus:

  Warum auch nicht? Jedem das seine und immerhin hat sie inzwischen ein Wörterbuch auf dem iPod, der allerdings unter dem Papier begraben ist …

Modul 1 finished

So nun ist es tatsächlich geschafft. Modul 1 bestanden, jetzt sind es nur noch sechs (plus Masterarbeit). Es war ein schweres Stück Arbeit: viel Statistik, viele englische Texte und für alles viel zu wenig Zeit. Es ist auf jeden Fall noch Luft nach oben, beim nächsten Mal dann also:

  • besser auf Rechtschreibung und Komma achten
  • Beim zitieren die Seitenzahlen nicht vergessen
  • das andere hab ich nicht verstanden…

Jetzt steck ich schon wieder tief drin im neuen Semester und das 2. Modul heißt: (Anwendungsbezogene) Bildungsforschung. Es ist wieder richtig spannend und Aufgabe 1 besteht darin eine kommentierte Bibliographie zum Thema online Lernen zu erstellen. Abgabe 6. November… Falls jemand über diese Seite stolpert und noch Zweifel hat: ich kann den Masterstudiengang eEducation an der Fernuni Hagen nur wärmstens empfehlen. Es macht einen Riesenspaß, die Themen sind toll, Moodle sowieso, Betreuung, Kontakt zu Mitstudenten einfach super 🙂

Abgegeben :))

Kaum zu glauben: Die Hausarbeit war ganze vier Tage vor Abgabeschluss fertig und im Briefkasten. Jetzt heißt es warten und Daumen drücken. Es war sehr mühsam hat aber auch großen Spaß gemacht und ich habe sehr viel gelernt. Kaum war de Arbeit ausgedruckt, war der Briefkasten auch schon wieder voll mit den Studienbriefen für die nächsten Module. Puh. Ich mach jetzt aber erst mal ein paar Tage Pause, denn eigentlich beginnt das neue Semester ja erst im Oktober. Bis dahin beschäftige ich mich mit git und make, damit in Zukunft alles noch besser läuft…

Hagen ist überall

Immer noch mit Modul 1 beschäftigt – als Teilzeitstudentin kann ich mir das auch leisten. Das ist wunderbar mit dem Abgabetermin im September: ich kann mich im Sommerurlaub intensiv mit dem Studium befassen und das tue ich auch mit wachsender Begeisterung! Schon die Organisation: egal wo ich bin, ich habe immer alles was ich fürs Lernen, Studieren und Schreiben brauche dabei. Ob ich nun in Stuttgart weile oder in Biarritz: ich kann mit den lieben Kommilitonen schreiben, Moodle, Mahara immer alles da. So sehen also gerade meine Tage aus: morgens auf der schattigen Terrasse sitzen und schreiben, nachmittags am Strand chillen – ein herrliches Leben.

   2015-09-03 18.39.05

Fortschritt (Ich nenne es mal so)

Es ist sehr mühsam, aber Stück für Stück geht es voran. Mache immer noch zuviel Spielereien: Editor konfigurieren, Workflow optimieren, zwischendurch Stadtbummel usw. Jetzt aber auch schon wieder genug gejammert und direkt zum positiven.

Was bisher geschah:

  • Die Formalien sind alle geklärt: Adresse wo es hingeschickt wird, Erklärung, Seitenzahlen, in den Schnellhefter. Danke an eine superhilfsbereite Mitstudentin 🙂
  • Kontakt zum Regionalzentrum aufgenommen, Arbeit kann auch dort abgegeben werden
  • Form für das Dokument steht, inklusive Anhang, Deckblatt, Seitenränder, Literatur und zweigeteilt
  • Inhaltlich habe ich die Einleitung ausformuliert (noch nicht fertig) und mich mit dem Artikel von Qing Li: „ Gender and Computer-mediated Communications: An Exploration of Elementary students mathematics and Science Learning“ (noch nicht fertig) auseinandergesetzt.
  • Nochmal auf das Konstrukt Metaanalyse geschaut und in diesem Zusammenhang auch auf PICOS, Ziel, Population, Intervention, Vergleichsintervention womit die Auswahlkriterien für die Studien gut dargestellt werden können
  • Erkenntnisse: Skype ist super. Habe ein tolles, spannendes Thema für meine Hausarbeit gewählt. Ein Tag vergeht schnell 🙁 Auch Wikipedia wird unter die Lupe genommen: Gibt es zum Beispiel mehr Einträge über Frauen oder mehr Einträge über Männer? Lösung hier: Man`s Wikipedia

Loslegen

Endlich Urlaub und das heißt für mich endlich loslegen mit der Hausarbeit. Puh. Ich versuche mal hier festzuhalten was nacheinander zu tun ist:

  1. Die bereits schon angefertigen Hausarbeiten lesen.
  2. Einleitung für Part 1 überarbeiten, dabei den tollen Zeitartikel einbinden: Mann oder Frau?
  3. Den Fortschritt in Mahara festhalten und so ins wissenschaftliche Bloggen kommen
  4. Die Vote-Counting Tabelle erstellen. Anleitung siehe hier: VC, S.2
  5. Klären: kann man die Hausarbeit im Regionalzentrum abgeben? Wie muss sie gebunden werden? Wieviel Exemplare?

Damit alles mehr Spaß macht, arbeite ich im Mama-Account auf dem coolen MacBook Air meiner Tochter 🙂