Das fängt ja gut an…

Wahnsinn – 1. Studienbrief durchgearbeitet und der war richtig gut: „Lehren und Lernen in der Wissensgesellschaft“ Da ich nicht mehr die Jüngste bin, gefällt mir vor allem der Hinweis, dass Lernen zunehmend als lebenslanger Prozess angesehen werden soll; warum also nicht mit fast 50 noch studieren. Es wird viel über Weblogs als Lernmedium geschrieben, v.a. die Bedeutung des Führens von Lernjournalen. Hier wird auch über die Besonderheit der umgekehrt chronologischen Reihenfolge hingedeutet – das hab ich bisher noch nie bewusst wahr genommen (ja ja, lacht nur ihr Meisterblogger). Das Skript ist gut geschrieben, sehr übersichtlich, gespickt mit vielen Literaturangaben und tollen Links, z.B.:

http://laracoll.blogspot.de/ Beispielblog für ein Lerntagebuch oder

http://gabi-reinmann.de/ über digitales Lernen und Lehren

Von der Qualität können sich manche Livevorlesungen echt eine Scheibe abschneiden. Vor allem auch die Unabhängigkeit ist unschlagbar: während meine Töchter Topmodels schauen :(( sitze ich gemütlich dabei und studiere ein bisschen.

Das iPad ist bei allem mein treuer Begleitung und vereinfacht mir das Studium ungemein:

  • Die Studienbriefe lese ich mit PDF-Expert, reinschreiben, markieren, Seiten einfügen usw. alles ist möglich
  • Die links aus den Studienbriefen sammle ich in einem Lesezeichenordner, so habe ich die Links immer parat
  • Mind. einmal am Tag tummle ich mich auf Moodle lese die Diskussionen , mische mich ein (noch sehr verhalten)
  • In mein Mahara ePortfolio gebe ich den Permalink zum Blogpost ein

Bis jetzt lieg ich gut im Zeitplan und es macht echt Freude :))

Diskussion zum 1. Studienbrief

Ist richtig was los in Moodle. Es wird heftig diskutiert und es gibt scchon einige sehr interessante Beiträge. Durch die tägliche Mail mit der Moodlezusammenfassung bleibt man auf dem Laufenden, das Wichtigste ist schnell zu erreichen. Ganz anders Mahara – kann mich immer noch nicht damit anfreunden, man verliert sich in den Tiefen des Systems und weiß nicht so recht was man wo reinstellen soll. Geht es denn nicht einfacher?

z.B. so:

https://globaldigitalcitizen.org/how-to-use-evernote-to-build-student-digital-portfolios?mc_cid=2e1794b93c&mc_eid=8e298c6ee6

Sind so viele verschiedene mögiche Diskussionsplätze sinnvoll? Bis jetzt wurde meine Maharagruppe noch nicht einmal angeschaut. Ich habe darin zwei Themen eröffnet, die für mich wichtig sind. Soll ich sie nun auf Moodle nochmal bringen? Oder abwarten?

Wer mit den genannten Werkzeugen Erfahrung hat und einen guten Workflow weiß, soll ihn doch bitte verraten 😉

Mahara!?

Hab mich letzte Nacht – begleitet von Rossini – ausführlich mit Mahara beschäftigt. Genauso exotisch wie es klingt ist es auch: es dient dazu ein ePortfolio zu führen, erlaubt Dateien einzustellen, Gruppen zu gründen und beizutreten usw. Kann ja nicht so schwer sein möchte man meinen ist es aber doch, denn die Grundlage des ganzen besteht darin in unterschiedlichen Ansichten, unterschiedliche Inhalte für unterschiedliche Menschen zugänglich zu machen.  Schon sehr ungewöhnlich. Wer mal reinschnuppern möchte: Mahara Handbuch

Wenn man aber mal ein bißchen durchblickt ist es vor allem in Verbindung mit Moodle schon eine super Sache und exklusiv nur für eEducation-Studis 🙂

Über Mahara werden auch die in Moodle gestellten Aufgaben bearbeitet – man kommt also nicht dran vorbei. Da hilft also nur ran an die 60 Seiten Einführungsfolien und durchbeißen. Ich habe jetzt schon: eine Gruppe gegründet (M1SS2015), einen Kontakt hinzugefügt, eine Ansicht erstellt in der alle Blogbeiträge mit dem hashtag gecheckt angezeigt werden und verstanden, wie ich das den Modulbetreuer in Moodle zugänglich mache. Puh – kein Wunder, bin ich erst um 2 Uhr morgens ins Bett gekommen…

 

Start

Jetzt aber ran an den Blog. Komm grad von moodle, wo inzwischen viele Lernaufgaben auf mich warten: mahara, metaanalyse, instructional design – bislang versteh ich nur Bahnhof, geh aber davon aus dass es besser wird 😉 Werde jedenfalls hier dokumentieren, wie es läuft und schön brav niederschreiben, was ich wann und wie lerne. Es stehen fünf freie Tage bevor, das Wetter ist unbeschreiblich scheußlich – also ideale Voraussetzung für den Start ins Studium.